Das Institut

Die Gründung des BCB im Jahre 2004 entsprang dem Bedürfnis nach einer Organisationsform für innovative, praxisnahe und versorgungsrelevante klinische Forschung, die ein effektives Arbeiten ohne verzögernde Abläufe größerer Institutionen ermöglichen sollte.

Unser Institut ist ausgerichtet auf die Erforschung der menschlichen Hirnfunktionen und resultierenden Hirnleistungen in ihrer anlagegemäßen Entwicklung wie auch in ihrer störungs- bzw. krankheitsbedingten Beeinträchtigung.
Hierzu gehört die Entwicklung und Anwendung neuartiger Diagnose- und Behandlungsverfahren wie auch das Konzept der Frühdiagnostik und Prävention weit verbreiteter Störungen unter dem Aspekt einer nachhaltigen Reduzierung von Krankheitslast und Krankheitskosten. Die Erlöse aus der wirtschaftlichen Nutzung dieser Verfahren werden nach Deckung des betrieblichen Aufwandes für weitere Forschungsvorhaben eingesetzt.
In regelmäßigen Diskussionen und Vorträgen wird das Thema "Hirnforschung" im Spiegel verschiedener Wissenschaften reflektiert und damit Wissenschaftlichkeit und Humanität unserer Arbeit gleichermaßen gesichert.

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte sind die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) mit ihren variablen, zum Teil lebensbegleitenden Ausprägungsformen und die Demenz vom Alzheimer-Typ als eine im Ruhestandsalter dramatisch sich häufende tiefgreifende Leistungsbeeinträchtigung auf dem Boden eines Jahrzehnte vorausgehenden symptomlosen Hirnabbauprozesses. Ein weiterer Schwerpunkt ist die systematische Untersuchung des Einflusses nichtmedikamentöser körperzentrierter Behandlungsverfahren auf verschiedene psychische Störungsbilder. Hierbei steht besonders die Beeinflussung neurophysiologischer Prozesse im Zentrum des Interesses.